tag für tag

Im vergangenen Jahr habe ich mir bei einer bösen Firma für Künstlerbedarf ein Schneidelineal gekauft. Für 49,90 € der totale Schrott. Nach wenigen Wochen Arbeit damit begann sich die Aluminiumleiste durch den Einsatz meines Cutters in Staub aufzulösen.

Leute…, da muss eine Stahlkante rein!

Für dasselbe Geld habe ich mir dann bei einem Händler für feine Werkzeuge ein Lineal aus Japan gekauft. Die Schneidkante hat einen Einsatz aus rostfreiem Stahl, um den Aluminiumkörper vor der Klinge des Cutters zu schützen. So soll das sein. Großartig! Danke!

Das war teuer bezahltes Lehrgeld für Vertrauen in einen bösen Kunstbedarfsgroßhandel, der doch eher für Bastelbedarf zuständig ist.

Meine Freundin aus Österreich (!) schreibt mir, dass ich in der Zeitung bin.

(im Saarbrücker Regionalteil – versteht sich)

???

Allen, die mich und meine Arbeit im vergangenen Jahr begleitet haben, danke ich von Herzen und wünsche

Bleibt gesund und zuversichtlich!

Eine Wandinstallation entsteht.

Gemeine Silphie

oder was man mit einer Dekupiersäge machen kann.

Bauliche Veränderung

Vorher
Nachher

Temperaturen weit über 30°C.
Es schwitzen die Finger und quietschen die Nadeln.
Da ist Grobmotorisches angesagt.
Ich baue aus Kartons Kartons, um meine Arbeiten aufzubewahren.
Bei dreidimensionalen Arbeiten ist leider nichts mit Mappen.

Karton vorbohren geht mit dem Dremel auch ganz ausgezeichnet.

Noch mehr Aussichten, das zu tun, was ich schon immer machen wollte:
Karton besticken!

Gegen Ende wird gebohrt und ganz zum Schluss kommt der Faden durch.

Die vergangenen Monate hat mich der Erwerb eines Dremels endlich versuchen lassen, was ich schon immer vorhatte: ein echter Knochenjob

Kochen und noch mal kochen und dann mal wieder kochen.

Wenn es dann noch nicht gut ist, probier ich es mit noch mehr Kochen…

Dann bleiche, schleife und poliere ich.

Da muss ich nichts mehr machen.

Ich soll einen Artikel über´s Sticken schreiben.
Ich recherchiere…
dann fehlen mir die Worte…

Ich krieg die….
Denen, die´s nicht wissen, gefällt es gut.
Ich arbeite noch daran.

Grüße von Miro